Ausstellungen im art.gerecht

09.04.-14.05.2011 Anna Safary Purath

 

Aus gegebenem Anlass wird ein Drittel des Erlöses aus dem Verkauf der Bilder für die Japanhilfe an Misereor gespendet!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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21.05.-21.06.2011 Holga Göhde

 

 

 

 

 

 

 

 

Was seht ihr hier?

 

In einer Großstadt wie dieser kann man sich oft nicht die Zeit nehmen, stehen zu bleiben und mal nach links, rechts oder hinter sich zu schauen.

Man wird wohl eher von der Masse mitgerissen.

Mit meinen Bildern von Berlin zeige ich euch, was ihr vielleicht sehen könntet.

Diese kleinen Momente, die jeder kennt und aus den Augenwinkeln sieht, aber nicht die Zeit bekommt, eine Minute länger hinzusehen.

Ich versuch sie einzufangen, diese Momente, die ich in meinem Berlin sehe.

 

 

 

Und von wem ist das?

 

„Ich bin ein Berliner“... hey, Kennedy, bei mir stimmt das.

Ick bin hier geboren und aufgewachsen.

Hab andere Städte gesehen, die alle ihren Charme haben.

Berlin ist besonders.

Fotografie ist meine Leidenschaft und auch meine Art, über das zu reden, was ich nicht in Worte fassen kann und das ist, wenn ich über Berlin

sprechen sollte, oft so ist.

Ich zeige es lieber.

 

Holga Göhde

Sa, 25.06.2011 - 29.07.2011 Heinrich Kröhnke

 

Heinrich Krönke wurde vor einiger Zeit an einem recht unbekannten Ort geboren. So sagt man zumindest.

Danach schlug er die üblichen Laufbahnen ein, die ihn aber meist schnell langweilten, wahrscheinlich weil er zu oft die Sinnfrage stellte. Unvorhersagbare Umstände führten dazu, daß er Tätigkeiten ausübte, an die er sich teilweise noch erinnert, die ihm heute aber wegen mangelnder Originalität nur selten zum Brote gereichen können. Denn kunstloses Brot ist schlimmer als brotlose Kunst. Diese Weisheit hat er als Sohn eines Bäckers schon früh verinnerlicht.

Seine Beschäftigung mit der Fotografie begann in der Kindheit, als er bei einem fahrenden Händler eine einfache, günstige Mittelformatkamera erwarb. Fortan sah er die visuelle Erschließung der ihn umgebenden Welt in zunehmendem Maß als seine Aufgabe an.

Mit den Werken der neuen Ausstellung "In etwa dreiundzwanzig" begibt er sich an die Grenze des konventionell Machbaren ohne sich in der multi-referenziellen Inhaltsleere trendgieriger Genres zu verlieren.

Heinrich Krönke lebt in Berlin, Sevilla und Kingston (Oklahoma) und arbeitet.



 

Fr, 05.08. - 06.09.2011 Moshe Mendelssohn

 

Das bewegte Leben Moshe Mendelssohns beginnt 1933 mit seiner Geburt in Wladiwostok. 1935 zieht die Familie nach Berlin. Den zweiten Weltkrieg überlebt er im KZ Dachau, versteckt mit weiteren 21 Kindern. Nach 1945 folgen schwere Jahre in Hospitälern und Internierungslagern. 1950 geht er nach Israel und kehrt 1956 in die Bundesrepublik zurück um Medizin zu studieren.  Er arbeitet als Jazzmusiker, macht Kabarett und Theater. Mitte der 1960er Jahre geht er nach Frankreich macht weiter Theater, Musik, Kabarett, Tanz und er malt. In Frankreich folgt eine Ausbildung zum Stein-Buch-Offsetdrucker und eine Tätigkeit in Paris bei Le Figaro. Es folgen Jahre, die er in Nepal, Israel, Frankreich, Portugal, Griechenland, China, Holland oder in Österreich verbringt. Moshe Mendelssohn ist während dieser Zeit immer künstlerisch tätig. Seit 2000 lebt und arbeitet er in Berlin und stellt nach wie vor im In- und Ausland aus.

Manuela Schmidt                        08.09. - 13.11.2011

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                                      vergangene Ausstellungen

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04.03.-05.04.2011 Sigurd Ehrhardt Menschenbilder